Pflegedienstleiter/in

Die Tätigkeit im Überblick

Pflegedienstleiter/innen in der Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege sind insbesondere für die Leitung des gesamten Pflegedienstes einschließlich Personalmanagement, Budgetplanung und -überwachung verantwortlich und sorgen für die Qualität der praktischen Arbeit.

Pflegedienstleiter/innen arbeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, z.B. in Allgemeinkrankenhäusern, Hochschul-, Rehabilitations- oder Kinderkliniken, in Altenheimen, Wohnheimen für Kinder mit Behinderung, Einrichtungen für die Kurzzeitpflege oder in Pflegediensten.

Die Ausbildung im Überblick

Pflegedienstleiter/in ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe. Die einzelnen Bundesländer regeln die Weiterbildung zum Pflegedienstleiter / zur Pflegedienstleiterin in ihren jeweiligen Weiterbildungsordnungen für Pflegeberufe.

Neben den Weiterbildungseinrichtungen bieten auch zahlreiche Fachhochschulen die Möglichkeit eines Studiums im Bereich Pflegedienstleitung / -management. Zusätzlich zu einer Ausbildung im Gesundheits- und Sozialbereich setzen diese jedoch die Fachhochschulreife als Zugangsbedingung voraus.

Je nach Bildungseinrichtung und Unterrichtsform ist die Weiterbildungsdauer sehr unterschiedlich. In Vollzeit kann die Weiterbildung 1 bis 2 Jahre dauern, in Teilzeit bis zu 2 1/2 Jahre, als Blockunterricht z.B. 9 Monate und in Form von E-Learning-Unterricht 6 Monate.

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Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Die Tätigkeit im Überblick

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen betreuen und versorgen eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Menschen, führen eigenständig ärztlich veranlasste Maßnahmen durch, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten.

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. Beschäftigt sind sie auch in Pflegediensten, Altenwohn- und -pflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie ggf. in Pflegestützpunkten.

Die Ausbildung im Überblick

Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Krankenpflege.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Modellversuche, in denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss bzw. auch zwei weitere Abschlüsse erworben werden können, sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt 3 1/2 Jahren vor.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.

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Altenpfleger/in

Die Tätigkeit im Überblick

Altenpfleger/innen betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen. Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.

Altenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung oder bei Pflegediensten. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Altenwohn- und -pflegeheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Seniorenberatungsstellen. Darüber hinaus sind Altenpfleger/innen in Privathaushalten tätig, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Angehörigen. Gelegentlich arbeiten sie auch in der Pflegeberatung bei Seniorenorganisationen, an Pflegestützpunkten oder in Diakonien mit angeschlossenem Altenpflegedienst.

Die Ausbildung im Überblick

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt wird.

Die Ausbildung dauert in Vollzeit 3 Jahre und in Teilzeit bis zu 5 Jahre. Modellversuche, in denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss erworben werden kann, sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt 3 1/2 Jahren vor.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Altenpfleger/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.

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Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Die Tätigkeit im Überblick

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen unterstützen examinierte Pflegefachkräfte bei der Versorgung und Pflege von Patienten. Sie wirken bei Therapiemaßnahmen mit und sorgen für Sauberkeit und Hygiene auf der Station.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. Ebenso sind sie in Pflegediensten, Altenwohn- und -pflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege sowie in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Die Ausbildung im Überblick

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Schulen des Gesundheitswesens und anderen Bildungseinrichtungen.

Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Die Absolventen der zweijährigen Ausbildung zum Pflegehelfer bzw. zur Pflegehelferin erwerben mit dem beruflichen Abschluss außerdem den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss.

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr. In Hamburg und Niedersachsen dauert die Ausbildung 2 Jahre.

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Hauswirtschafter/in

Die Tätigkeit im Überblick

Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen übernehmen die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von Personen in privaten Haushalten, sozialen Einrichtungen sowie in Haushalten landwirtschaftlicher Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen wie z. B. Pflegediensten.

Jugend- und Erziehungsheime, Alten- und Altenpflegeheime, Wohn- und Pflegeheime für Menschen mit Behinderung und kirchliche Einrichtungen: Hier arbeiten Hauswirtschafter/innen vorwiegend. Auch in Tagesstätten und in landwirtschaftlichen Unternehmen oder Hofgemeinschaften sowie in Krankenhäusern und als Hauspersonal in privaten Haushalten sind sie angestellt. Darüber hinaus gibt es z.B. in Jugendherbergen, Betriebskantinen oder Schulküchen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung im Überblick

Hauswirtschafter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in den Bereichen Hauswirtschaft und Landwirtschaft angeboten. Dienstleistungsunternehmen wie Kantinen, Hotel- und Cateringbetriebe können Hauswirtschafter/innen ebenfalls ausbilden. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

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Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen

Die Tätigkeit im Überblick

Fachwirte und Fachwirtinnen im Sozial- und Gesundheitswesen übernehmen Leitungsfunktionen und Managementaufgaben in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Hauptsächlich arbeiten sie im Sozial- und Gesundheitswesen, z.B. in Jugend- oder Altenwohnheimen, bei ambulanten sozialen Diensten und sozialen Beratungsstellen oder in Krankenhäusern und bei Krankentransport- und Rettungsdiensten. Außerdem sind Fachwirte und Fachwirtinnen im Sozial- und Gesundheitswesen in Gesundheitsämtern, bei Sozialversicherungsträgern oder im Versicherungsgewerbe tätig. Daneben können sie z.B. bei Organisationen des Gesundheitswesens beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick

Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen ist eine durch Industrie- und Handelskammern (IHK) oder durch das Bundesversicherungsamt geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Darüber hinaus gibt es auch eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung.

Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden meist in Teilzeit durchgeführt und dauern 1-2 Jahre. Z.T. werden auch Vollzeitkurse angeboten, diese dauern 3 bis 10 Monate, Fernlehrgänge 12-18 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

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